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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

20.09.2005

Analytik - Partner der Wertschöpfung in der pharmazeutischen und chemischen Industrie


Das heutige Verständnis der Chemie wie wir sie in Wissenschaft und Industrie betreiben, hat seine Wurzeln im 18. Jahrhundert, wo erstmals genau geplante Reaktionen mit definierten Ausgangsmaterialien in dafür konzipierten Apparaturen mit präzisen Gewichts- und Volumenmessungen begleitet wurden. Die daraus resultierenden Substanzen wurden schon damals möglichst vollständig charakterisiert und dies alles in einer reproduzierbaren Weise beschrieben und dokumentiert. Dieser gesamte Prozess - wir nennen das heute Analytik -, der das Experiment und dessen modifizierte Umsetzung in beliebigen Größenordnungen begleitet, schuf somit den Übergang vom empirisch geprägten Hantieren und Umwandeln von Substanzen zur Chemie als exakter Wissenschaft.

Damit waren aber auch durch Verständnis und Reproduzierbarkeit chemischer Reaktionen die Voraussetzungen für die Umsetzung in die Praxis gegeben: der Chemischen und Pharmazeutischen Industrie

Bis weit in das 20. Jahrhundert gehörten grundlegende analytische Techniken zu den handwerklichen Grundlagen der Chemiker in Forschung und Entwicklung. Bezeichnenderweise entstanden zuerst in den chemischen und pharmazeutischen Fabriken Mitte des 19. Jahrhunderts arbeitsteilig spezialisierte analytische Labore zur Überwachung von Reinheit und zugesicherten Eigenschaften.

Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts brachte jedoch das Aufkommen spektroskopischer, chromatographischer und anderer instrumenteller Verfahren und damit die immer spezialisierte, arbeitsteilige Organisation der Analytik als Service durch andere Labore eine Verschiebung des Stellenwerts. Analytik wurde weiter bei großen chemisch-pharmazeutischen Unternehmen zunehmend von den internen Auftraggebern als austauschbarer Dienstleister gesehen und dann teilweise ausgegründet. Unabhängig von der Organisationsform als interner oder externer Dienstleister haben sich aber die methodische Leistungsfähigkeit, das Aufgabenspektrum und das Anforderungsprofil substantiell gewandelt.

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Quelle: Aktuelle Wochenschau




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