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31.01.2005

Merck verkauft Elektronikchemikalien-Geschäft an BASF


Im Zuge der Konzentration auf innovative Geschäfte in Pharma und Chemie verkauft die Merck KGaA ihr weltweites Geschäft mit Elektronikchemikalien für 270 Mio EUR an die BASF AG. Die Transaktion bedarf der Zustimmung der zuständigen Behörden und soll im 2. Quartal 2005 abgeschlossen sein. Sie steht in Einklang mit der Unternehmensstrategie einer "fokussierten Diversifikation", der Konzentration auf innovationsgetriebene und dauerhaft profitable Geschäftsfelder in beiden Unternehmensbereichen.

Im Rahmen der Transaktion werden Mitarbeiter, Führungskräfte und technologisches Know-How des Elektronikchemikalien-Geschäfts mitsamt der Produktionsstandorte in Europa und Asien auf BASF übertragen. Mitarbeiter der Merck KGaA am Standort Darmstadt, die bereits in der Vergangenheit als Lohnhersteller für Electronic Chemicals tätig waren, bleiben Mitarbeiter von Merck und werden die Produktion für einen Übergangszeitraum von drei Jahren im Auftrag der BASF weiterführen. Merck Electronic Chemicals wurde zum 1. Januar 2003 in eine rechtliche eigenständige Gesellschaft in vollständigem Besitz der Merck KGaA ausgegliedert.

"Der Verkauf hat für alle Partner klare Vorteile," sagte Prof. Dr. Thomas Schreckenbach, der in der Geschäftsleitung der Merck KGaA für den Unternehmensbereich Chemie verantwortlich ist. "Merck kann seine Ressourcen auf innovative Arbeitsgebiete der Chemie wie Flüssigkristalle, Pigmente und Spezialreagenzien konzentrieren. Unsere Mitarbeiter wechseln zu einem anderen hoch angesehenen Arbeitgeber. Und BASF ist mit eigenen Erfahrungen auf dem Arbeitsgebiet Elektronikchemikalien und bei der großtechnischen Herstellung von Nasschemikalien der ideale Partner für dieses Geschäft."

Das Elektronikchemikalien-Geschäft von Merck hat in den ersten neun Monaten 2004 seinen Umsatz um 16% auf 155 Mio EUR gesteigert. Merck Electronic Chemicals bietet Chip-Herstellern und anderen Kunden der Halbleiterindustrie die vollständige Palette hochreiner Prozesschemikalien sowie eine Reihe analytischer Dienstleistungen an. Merck Electronic Chemicals beschäftigt rund 600 Mitarbeiter, die nun zu BASF wechseln werden. Die Akquisition umfasst Produktionsstandorte und Distributionscenter in Taiwan, Malaysia, China, Singapur, Frankreich, den Niederlanden und in Deutschland.

Quelle: Merck KGaA




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