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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

28.01.2005

SCHOTT will sich vom Geschäftsbereich Laborglas trennen


Die SCHOTT AG, Mainz, steht in Gesprächen mit der ADCURAM Industriekapital AG, München, über den Verkauf des Geschäftsbereichs Laborglas. Die Transaktion würde in Mainz die Produktion und den Vertrieb von Labor- und Industrieglas, die SCHOTT Medica GmbH, Wertheim, als Nachverarbeitungszentrum für Labor- und Industrieglas sowie SCHOTT Boral d.d., Pula (Kroatien) als Zentrum für mundgeblasenes Labor- und Industrieglas betreffen. Der Verkauf des Geschäftes steht u.a. unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrates der SCHOTT AG.

ADCURAM beabsichtigt die Übernahme aller 730 von der Veräußerung betroffenen Mitarbeiter (davon 300 in Mainz, 180 in Wertheim, 250 in Pula) und die Fortführung der Produktion an den drei Standorten. Darüber hinaus sieht ADCURAM Sortimentserweiterungen durch die Aufnahme zusätzlicher Werkstoffe vor. Weitere Wertschöpfungen wie Weiterveredelungen sollen das Produkt- und Dienstleistungssegment verstärken.

Im Zuge des Modernisierungsprozesses der SCHOTT AG konzentriert sich SCHOTT auf innovative Technologiegeschäftsfelder. Das über 100 Jahre alte Laborglasgeschäft entspricht nicht mehr dieser Zielsetzung.

Beim Laborglasgeschäft handelt es sich um ein profitables Geschäft, das mit der Marke DURAN weltweit eine ausgesprochen hohe Bekanntheit und Kundenakzeptanz besitzt. Als Kerngeschäft von ADCURAM würde der Bereich Laborglas die benötigte Aufmerksamkeit besitzen, um die zukünftigen Entwicklungschancen zu nutzen und erfolgreich am Markt zu agieren.

Quelle: SCHOTT AG




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