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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

04.07.2005

Forschungs- und Technologieführer - online


Die Kommunikation zwischen Wissenschaftlern an den verschiedenen Forschungseinrichtungen und mit Vertretern aus der Industrie hat schon immer einen hohen Stellenwert. Um den Aufbau von Informationswegen im Bereich Chemie und Biochemie zu erleichtern, wurde von der GDCh der Forschungs- und Technologieführer herausgegeben. Die letzte Auflage erschien 1994. Heute, etwa 10 Jahre später, sind viele Angaben nicht mehr aktuell. Inzwischen gehört das Internet zu den wichtigsten Medien zur Informationsbeschaffung. Es erscheint daher sinnvoll, die Neufassung eines Forschungsführers in Form einer online-Datenbank zu starten.

Das Projekt wird vom BMBF gefördert. Der Aufbau der Datenbank erfolgt in Kooperation mit dem Fachinformationszentrum (FIZ) Chemie Berlin und der Technischen Informationsbibliothek (TIB) Hannover. Sie ist wesentlicher Bestandteil der neuen "Informations- und Wissensplattform Chemie".

Wir brauchen Ihre Mithilfe

Alle Wissenschaftler, die an Hochschulen und Forschungsinstituten selbständig im Bereich Chemie oder Biochemie Forschung betreiben, sind eingeladen, sich in diese Datenbank einzutragen. GDCh-Mitglieder können sich mit ihrer Mitgliedsnummer und einem Passwort (identisch mit dem GDCh-Passwort) einloggen und ggf. ihre Daten aus der Mitgliederdatenbank übernehmen. Nichtmitglieder können sich für die Datenbank registrieren lassen und erhalten dann Zugang zur Dateneingabe. Die Zuordnung zu Institution und Fachbereich erfolgt über Auswahllisten. Eingegeben werden dann Kontaktdaten, Angaben zum Lebenslauf (Dissertation, Habilitation usw.), derzeitige Position, Arbeitsgebiete, sowie Verweise auf externe Quellen (Abteilungs-Homepage, Publikationsverzeichnis, online-Dokumente). Zusätzlich können in der Datenbank Publikationsverzeichnisse angelegt und PDF-Dateien hochgeladen werden. Mitarbeiter werden mit Name, Art der Arbeit (Diplomarbeit, Promotion), Anfangs- und ggf. erwartetes Abschlußdatum erfaßt. Nach Abschluß der Arbeit können sie als Ehemalige weitergeführt werden.

Die Dekanate und Studiendekanate werden gebeten, Informationen zu den Fachbereichen bzw. Fakultäten und ihren Studiengängen zu ergänzen. Dadurch übernimmt die Datenbank auch die Funktion eines Fachbereichsführers, der beispielsweise Studierende bei der Auswahl der Hochschule unterstützen kann.

Quelle: Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh)




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