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29.06.2005

Steigender Bedarf an Peptiden


Europa hält derzeit 30 Prozent am weltweiten Gesamtmarkt für therapeutische Peptide und stellt damit den zweitgrößten Regionalmarkt hinter den Vereinigten Staaten dar. Grund für diese rapide Marktentwicklung ist der steigende Bedarf an neuartigen therapeutischen Behandlungsmethoden sowie der Einsatz von Peptiden als aktive pharmazeutische Wirkstoffe in der Medikamententwicklung. Allerdings gilt es noch die Leistungsfähigkeit der Peptide vollends zu beweisen, um von den Wachstumschancen profitieren zu können.

Zum Gesamtvolumen von 1,0 Millarde US Dollar im weltweiten Markt für therapeutische Peptide hat Europa im Jahr 2003 etwa 300 Millionen US-Dollar beigetragen und wird im Jahr 2010 voraussichtlich 605 Millionen US-Dollar einbringen. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstumsrate von 10,5 Prozent. Deutschland macht mit einem Anteil von 33 Prozent (2003) ein Drittel des europäischen Marktes für therapeutische Peptide aus, dicht gefolgt von Großbritannien mit 30 Prozent und anderen Märkten wie Skandinavien, Frankreich, Italien und Spanien.

Mehr als 40 Peptidprodukte weltweit im Markt

Derzeit sind weltweit mehr als 40 Peptidprodukte auf dem Markt, wobei sich sechs davon noch im Registrierungsprozess befinden. In Europa hingegen sind es etwa vier bis sechs registrierte Peptidprodukte, weitere 250 durchlaufen gerade entweder die vorklinische oder die klinische Entwicklungsphase.

Etwa 93 Prozent der verwendeten Preptide im europäischen Markt werden in der Medikamententwicklung und bei klinischen Tests eingesetzt, der Rest geht auf Forschung und Entwicklung zurück. Fast 60 Prozent finden Anwendung in der Onkologie. Daneben werden peptidbasierte Therapeutika bei kardiovaskulären Erkrankungen sowie als Infektions- und Stoffwechseltherapeutika eingesetzt.

Hersteller im europäischen Markt - darunter Bachem an erster Stelle, gefolgt von UCB, PolyPeptide Laboratories, Peptisyntha und Diosynth - müssen zukünftig mit einer Zunahme der Preissensibilität und Preiserosion sowie einer steigenden Konkurrenz, besonders durch Billighersteller in Asien, rechnen.

Auf Anfrage übersendet Frost & Sullivan allen interessierten Lesern eine kostenfreie Einführung in die strategische Analyse des Marktes für therapeutische Peptide in Europa in englischer Sprache per E-Mail. Anfragen unter Angabe von Name, Firmenname, Position, Telefonnummer, Email-Adresse, Stadt und Land können an Katja Feick, Corporate Communications, gerichtet werden./p>

Titel der Analyse: Strategic Analysis of the Therapeutic Peptides Market in Europe (B423-52)

Quelle: Frost & Sullivan


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