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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

22.06.2005

Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit eröffnet


Am 21. Juni wurde der Sitz der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EBL) in Parma offiziell eröffnet. Der Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso, der Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz Markos Kyprianou, der italienische Premierminister Silvio Berlusconi und der geschäftsführende Direktor der Behörde Geoffrey Podge nehmen an der Feier teil. Die EBL, die im Jahre 2002 errichtet worden war, nahm 2003 ihre Arbeit auf. Sie liefert Politikern und Entscheidungsträgern der EU unabhängige wissenschaftliche Gutachten und Beratung, vor allem im Bereich der Lebensmittelsicherheit.

EU-Kommissar Kyprianou erklärte: "Es ist keine leichte Aufgabe, die höchstmöglichen Standards der Lebensmittelsicherheit zu erreichen, um die Gesundheit der EU-Bürger zu schützen, doch die Kommission nimmt diese Aufgabe sehr ernst. Dank umfassender Vorschriften des EU-Lebensmittelrechts verfügen die europäischen Verbraucher schon über das strengste Lebensmittelsicherheitssystem der Welt, das sich in allen Punkten auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützt. Doch wir dürfen beim Schutz der Verbraucher in der EU nicht nachlassen und müssen weiterhin auf neue Herausforderungen reagieren. Die Behörde kann wissenschaftliche Beratung von hoher Qualität vermitteln, die zeitnahe und wirkungsvolle Entscheidungen ermöglicht und dafür sorgt, dass das hohe Niveau der Lebensmittelsicherheit in der EU erhalten bleibt."

Die EBL hat ein breites Spektrum von Zuständigkeiten. Es reicht von der Durchführung wissenschaftlicher Bewertungen bis hin zur Verbreitung neuer Erkenntnisse. Darüber hinaus ist sie mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen, vor allem in den Mitgliedstaaten, vernetzt. Mit ihrer Arbeit liefert die Behörde ihrem "Hauptkunden" - der Europäischen Kommission - die Grundlage, auf der diese einen soliden Rahmen von EU-Rechtsvorschriften im Bereich der Lebensmittelsicherheit aufbauen kann.

Außerdem beantwortet die Behörde wissenschaftliche Anfragen des Europäischen Parlaments und der Mitgliedstaaten. Darüber hinaus vermittelt sie der Öffentlichkeit verständliche wissenschaftliche Informationen über ein breites Themenspektrum.

Quelle: EU Kommission




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