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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

09.06.2005

Entwurf der Richtlinie VDI 2066: Staubmessungen in strömenden Gasen


Die Richtlinie VDI 2066 Blatt 1 legt ein manuelles gravimetrisches Referenzmessverfahren zur Bestimmung der Staubbeladung (Staubgehalt) und des Staubmassenstromes eines durch definierte Querschnitte wie Schornsteine, Rohrleitungen oder Kanäle strömenden Staub-Gas-Gemisches fest. Sie erlaubt die Ermittlung der Staubemissionen beispielsweise zur Überprüfung von Grenz- oder Garantiewerten, zur Kalibrierung von automatischen Messeinrichtungen, bei Leistungsmessungen an Staubabscheidern und bei der Kontrolle oder Optimierung verfahrenstechnischer Parameter.

Die Richtlinie kann bei unterschiedlichen Staubgehalten sowie bei feuchten bzw. wasserdampfgesättigten Abgasen und auch bei übersättigten Abgasen mit einem Anteil an Wassertröpfchen eingesetzt werden. Sie ist anwendbar für Messungen im Reingas mit Konzentrationen bis 150 mg/m3, im Zwischengas bis 2 g/m3 und im Rohgas bis 50 g/m3.

Die Richtlinie gilt für Messungen an stationären Anlagen. Im niedrigen Konzentrationsbereich erfüllt sie die normativen Anforderungen der DIN EN 13284-1 und ist somit gleichwertig zu dieser Norm. Darüber hinaus behandelt sie abweichende Vorgehensweisen auf Grund besonderer Betriebsverhältnisse und Abgasbegleitstoffe. Die Richtlinie enthält konkrete Ausführungsbeispiele für Messungen mit innen liegendem und außen liegendem Filter und für die verschiedenen Konzentrationsbereiche.

Quelle: Verein Deutscher Ingenieure (VDI)




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