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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

03.05.2005

Gaschromatographie - gibt es noch Innovationen?


Die Gaschromatographie (GC) zählt dank der Verwendung von Kapillarsäulen (Bild 1) mit ihrem - vorher unerreichten - hohen Trennvermögen und leistungsstarken Detektoren zu den leistungsfähigsten Trenn- und Analysentechniken. Weitere Vorteile sind die hochentwickelte Gerätetechnik, Automation, Computersteuerung und -auswertung sowie relativ kurze Analysenzeiten und die hohe Präzision der quantitative Bestimmung. Ihre Anwendung hat unser Wissen über die Zusammensetzung von komplex zusammengesetzten Proben (wie z. B. Erdölfraktionen, Geruchs- und Aromastoffe, Nahrungsmittel, Umweltproben) beträchtlich erweitert bzw. überhaupt erst ermöglicht. Die Kombination der Gaschromatographie mit der Massenspektrometrie (GC-MS) ist zur Untersuchung flüchtiger Gemische ohne Konkurrenz.

Bedingt durch die gasförmige mobile Phase ist die GC jedoch auf flüchtige Verbindungen beschränkt, allerdings kann durch eine vorherige Derivatisierung oder pyrolytischer Zersetzung der Probe der Anwendungsbereich etwas erweitert werden Außerdem ist bei zahlreichen Proben nicht ihre komplette Zusammensetzung sondern nur die Menge der flüchtigen Inhaltsstoffe gefragt. Dafür bietet die GC die einzigartige Möglichkeit, eine lösungsmittelfreie Abtrennung der flüchtigen Analyten von der Matrix ("Extraktion") mit der Dosierung zu verknüpfen.

Seit mehreren Jahren wird jedoch immer wieder prognostiziert, dass auf dem Gebiet der GC keine Innovationen mehr zu erwarten sind. Tatsächlich präsentiert sich die GC heute als eine ausgereifte Technik auf hohem Niveau; aber es gibt auch hier eine stetige und vielfältige Weiterentwicklung, allerdings in kleinen Schritten und weniger spektakulär.

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Quelle: Aktuelle Wochenschau




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