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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

13.01.2005

Datenbank GSBL: Seit 10 Jahren hochwertige Informationen über Chemikalien


Seit nunmehr zehn Jahren liefert der Gemeinsame Stoffdatenpool Bund/Länder - kurz: GSBL - verlässliche Daten für Einrichtungen aus Bund, Ländern und Kommunen. Zum Beispiel für Feuerwehr und Polizei - bei einem Unfall mit gefährlichen Chemikalien. Der zentrale Datenbestand stellt rund um die Uhr aktuell und informativ wichtige Details zu chemischen Stoffen und deren Einflüsse auf Mensch und Umwelt, deren Gefahrenpotenzial sowie Maßnahmen zur Gefahrenabwehr bereit. Grundlage dieses Datenpools bildet eine Vereinbarung des Bundesumweltministeriums (BMU) mit den Bundesländern.

Die Bundes- und Länderbehörden erarbeiten die Daten des GSBL - bei der Koordinierungsstelle im UBA werden sie mit Hilfe eines komplexen Softwaresystems zusammengeführt. Hier wird der zentrale Datenpool auch verwaltet und gepflegt.

Vor allem die Gefahrstoff-Schnellauskunft - ein Bestandteil der GSBL - ist seit Jahren ein wichtiges und viel genutztes Instrument zur Gefahrenabwehr. Insbesondere solche Institutionen - wie Feuerwehr, Polizei, Zoll und Umweltämter - nutzen die bundesweite Vernetzung der Daten bei Katastrophen, Unfällen sowie Havarien und Störfällen mit gefährlichen Stoffen. Für die Aufsichtsbehörden der Länder ist der GSBL zum Beispiel für emissions- und wasserrechtliche Fragestellungen interessant. Im wissenschaftlichen Bereich wird das hohe Qualitätsniveau der umfassenden Daten geschätzt, welches etwa für die ökotoxikologische Gefahreneinschätzung einzelner Stoffe und Stoffgemische und für die Auswahl der richtigen Ersteinsatzmaßnahmen wichtig ist.

Quelle: Umweltbundesamt




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