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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

24.03.2005

Wissenschaftler untersuchen Rückstände des Elbe-Hochwassers


Das Frühjahrshochwasser hält nicht nur die Anwohner der Elbe in Atem - auch die Forscher beschäftigt die Flutwelle. So untersuchen die Wissenschaftler des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle (UFZ) Schadstoffablagerungen in den Überschwemmungsgebieten. Nicht zuletzt seit der Elbe-Flut 2002 ist bekannt, dass organische Schadstoffe und Schwermetalle sowie Arsen mobilisiert, flussabwärts transportiert werden und sich in strömungsarmen Zonen ablagern. Im Extremfall kann dies bis in die Nordsee reichen. Die Ausbreitung organischer Schadstoffe nach deren Ablagerung in den Flußauen und deren Weg über den Boden ins Grundwasser ist bisher nicht vollständig aufgeklärt. Die UFZ-Wissenschaftler untersuchen nun - basierend auf den Erkenntnissen der großen Flut von 2002 - ob auch kleinere Hochwässer wie dieses Frühjahrshochwasser ähnliche Auswirkungen auf die Deichvorländer und damit auf die Landwirtschaft in diesem Bereich der mittleren Elbe haben.

Quelle: idw/Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (UFZ)




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