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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

23.03.2005

Routineanalytik im ppt-Bereich am Beispiel von Quecksilber


Bereits seit vielen Jahren wird Quecksilber routinemäßig im Konzentrationsbereich kleiner 1 µg/L in Umweltproben wie Trinkwasser oder Oberflächenwasser bestimmt (1). Trotz rigoroser Kontrollmaßnahmen in vielen Ländern dieser Erde steigt weltweit die Verunreinigung der Umwelt durch Quecksilber stetig an. Gemäß einer Studie des United Nations Environment Program (UNEP) übersteigt die Quecksilberverunreinigung die bisher angenommenen Werte (2) und wird damit zu einem der kritischsten Elemente in Umwelt und biologischen Organismen. Studien haben gezeigt, dass sogar sehr geringe Mengen an Gesamtquecksilber in Gewässern in biologischen Organismen wie z.B. Fischen bis zu 10000- fach angereichert werden können (3,4). Die auftretenden Werte im Lebensmittel übersteigen dann unter Umständen die maximal zulässigen. Damit ist die Bestimmung von Quecksilber im Bereich von 1ng/L und darunter schon heute zu einer Aufgabe und einer Herausforderung für Routinelaboratorien geworden (5). Obgleich mehr und mehr die Frage der Speziation, insbesondere der gesonderten Bestimmung des Methyl- Quecksilbers aus der Forschung in die Routineanwendung und Normung Eingang findet, so ist die Voraussetzung dafür doch zunächst eine richtige Bestimmung von Gesamtquecksilber im oben geschilderten Konzentrationsbereich. Im weiteren wird hier nur auf die Probenvorbereitung und Messung zur Bestimmung von Gesamtquecksilber eingegangen.

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Quelle: Aktuelle Wochenschau




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