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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

26.02.2004

EU wendet fast zwei Prozent ihres BIP für Forschung und Entwicklung auf


Mit 53 Mrd. Euro hat Deutschland im Jahr 2001 von allen EU-Ländern die größte Summe für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) sind das 2,49 Prozent. Nur die Schweden mit 4,27 Prozent ihres BIP und die Finnen mit 3,49 Prozent liegen noch vor Deutschland. Das ergab eine heute erschienene Veröffentlichung von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaft.

EU weit liegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bei knapp 2 Prozent: Das ist ein bedeutender Rückstand im Vergleich zu Japan (2,98 Prozent des BIP im Jahren 2000) und den USA (2,80 Prozent). Der Europäische Rat hat 2002 in Barcelona vereinbart, die Forschungsausgaben bis 2010 auf insgesamt 3 Prozent des gemeinsamen europäischen BIP zu steigern.

Der Eurostat-Bericht zeigt außerdem, dass die EU hat ein Handelsbilanzdefizit bei Hochtechnologieerzeugnissen von 23 Mrd. Euro zu verzeichnen hat, weil immer noch mehr Technologien importier als exportiert werden. Beim Export sind die USA mit einem Volumen von 234 Mrd. Euro weltweit führend. Es folgen die EU (196 Mrd.) und Japan (111 Mrd.).

Quelle: EU Kommission




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