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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

10.02.2004

Verbraucherinformationen zu gefährlichen Produkten ab sofort online


Verbraucher können sich künftig auf den Internetseiten der Europäischen Kommission über potentiell gefährliche Konsumerzeugnisse informieren. Die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz veröffentlicht jede Woche einen Bericht über nicht essbare Produkte, vor denen sie aus den Mitgliedstaaten Warnungen erhält. Im Durchschnitt treffen bei der Kommission über das EU-weite Schnellinformationssystem für gefährliche Produkte (RAPEX) pro Woche zwei bis vier Produktwarnungen ein. Dabei handelt es sich meistens um Spielzeugartikel und Elektrogeräte. Oft geht es dabei um Erstickungsgefahren, Stromschläge oder Entflammungen.

David Byrne, der für den Verbraucherschutz zuständige EU-Kommissar, betonte die Bedeutung eines effektiven Informationssystems für den Verbraucher. "In meinen Augen gehört der Schutz der Konsumenten aller Altersklassen vor Gefahren durch minderwertige, unsichere Produkte zu den vorrangigen Zielen jeder Verbraucherpolitik. Unmissverständliche Informationen, aktive Marktüberwachung und schnelles Handeln, damit gefährliche Produkte unverzüglich vom Markt genommen werden, sind die Zentralen Anliegen der Europäischen Kommission." So könne sichergestellt werden, dass dem Bürger Europas der Schutz zuteil wird, den er braucht.

Die Kommission wird künftig zusätzlich Quartalsstatistiken über die RAPEX veröffentlichen. Für Nahrungs- und Futtermittel gibt es ein gesondertes Schnellwarnsystem (RASFF).

Quelle: Europäische Kommission




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