06.02.2004

Jahresstatistik 2003: Steigerung der Zulassungszahlen von Arzneimitteln



- Anzeige -


Mit 5223 Verfahrensabschlüssen war das Jahr 2003 das Beste seit der Gründung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Dies Ergebnis wurde trotz der Konzentration auf den Abschluss "erste Phase" in der Nachzulassung (Pressemitteilung 01/04, 9. Januar 2004) erreicht. Nach der jetzt vorliegenden Bearbeitungsstatistik wurden von den am Jahresbeginn 2003 noch offenen Nachzulassungs- und Nachregistrierungsanträgen 2266 abgeschlossen. In der Zulassung konnten 2957 Abschlüsse erreicht werden.

Von diesen 2957 neu zugelassenen Arzneimitteln sind 1966 verschreibungspflichtig. 88 der insgesamt 106 neu zugelassenen Phytopharmaka sind apothekenpflichtig, 18 freiverkäuflich.

In der Statistik der Anwendungsgebiete bezogen auf die Neuzulassungen im vergangenen Jahr führen das Cardiovaskuläre System mit 580 und das Nervensystem mit 465 Neuzulassungen. Zu den weiteren Anwendungsgebieten mit den meisten Neuzulassungen gehören: Systemische Antiinfektiva (313), Verdauungstrakt und Stoffwechsel (271), Urogenitaltrakt und Sexualhormone (138), Antineoplastika und Immunmodulatoren (133), Blut und blutbildende Organe (107), Muskel- und Skelettsystem (100), Dermatologika (79), Respirationssystem (78) und Systemische Hormonpräparate (außer Sexualdermatologika) (71).

Bei den Wirkstoffen mit den meisten Zulassungen handelt es sich um Simvastatin (121), Ciprofloxacin (81), Terazosinhydrochlorid (77), Fluconazol (67), Lovastatin (63), Moxonidin (63), Ramipril (53), Hydrochlorothiazid (50), Carvedilol (42), Omeprazol (38).

Quelle: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)



- Anzeige -


» alle Nachrichten dieser Firma

Abonnieren:

Empfehlen: