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17.09.2004

Laser Scanning Mikroskop LSM 510 META für Deutschen Zukunftspreis nominiert


Ein Team der Carl Zeiss Jena GmbH - einer hundertprozentigen Tochter der Carl Zeiss AG, Oberkochen - gehört zu den Anwärtern für den Deutschen Zukunftspreis 2004. Das wurde heute in Berlin vom Chef des Bundespräsidialamtes, Staatssekretär Dr. Michael Janssen, bekannt gegeben.

Dr. Ulrich Simon, Dr. Bernhard Zimmermann und Ralf Wolleschensky aus dem Unternehmensbereich Mikroskopie wurden für die marktreife Entwicklung des Laser Scanning Mikroskops LSM 510 META für den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation nominiert. Der Preis, den der Bundespräsident persönlich zur Verdeutlichung des Innovationspotenzials in Deutschland geschaffen hat, wird vom Bundespräsidenten Horst Köhler am 11. November 2004 in Berlin verliehen. Am Tage der Preisvergabe wählt eine mit renommierten Persönlichkeiten der Wissenschaft und Wirtschaft besetzte Jury den Preisträger aus den insgesamt vier benannten Teams aus.

Allein die Nominierung sei eine hohe Anerkennung, die zeige, dass das Team mit dem Laser Scanning Mikroskop LSM 510 META Außergewöhnliches geleistet habe, teilte das Bundespräsidialamt mit.

Das Laser Scanning Mikroskop LSM 510 META erschließt Wissenschaftlern in verschiedensten biomedizinischen Forschungsdisziplinen experimentelle Möglichkeiten am lebenden Objekt, die bisher in unerreichbarer Ferne schienen. Insbesondere lassen sich mit dem neuen System einzelne Zell- und Gewebebestandteile räumlich hochgenau lokalisieren und in ihrem natürlichen Umfeld verfolgen. Neu ist, dass für das LSM 510 META die Unterscheidung sehr ähnlicher zur Markierung eingesetzter Fluoreszenzfarbstoffe kein Problem ist. Damit wird die Anzahl der einsetzbaren Farbstoffe höher, die Auswahlmöglichkeit breiter und letztendlich der gleichzeitige Nachweis mehrerer Zellbestandteile problemlos möglich. Beispielsweise in der experimentellen Entwicklungsbiologie und der molekularen Tumorforschung werden damit die Mechanismen natürlicher Entwicklungsvorgänge und ihre Veränderungen durch genetische Einflüsse oder Umweltfaktoren wesentlich verlässlicher und schneller identifizierbar. Therapiestrategien lassen sich bedeutend zuverlässiger und schneller ableiten.

Quelle: Carl Zeiss Jena GmbH




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