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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

07.06.2004

Die Chromatographie wird 100


Vor 100 Jahren produzierte Merck als weltweit erstes Unternehmen Sorbentien für die Chromatographie - nur ein Jahr, nachdem der russische Botaniker Michail S. Tswett das neu entdeckte Trennprinzip erstmals beschrieben hatte. Angefangen hatte alles mit einer Anfrage von Hans Wislicenus, Laborleiter an der Königlich-Sächsischen Forstakademie Tharandt: Er bat Merck um Lieferung einer "gewachsenen Tonerde" für die Adsorptionsanalyse natürlicher Gerbstoffe.

In den vergangenen Jahrzehnten ist die Chromatographie zum meistgenutzten analytischen Werkzeug geworden. Merck, heute eigenen Angaben zufolge weltgrößter Hersteller von Kieselgelen, hat die Entwicklung von Beginn an begleitet. Eine der jüngsten Innovationen ist die monolithische Kieselgeltechnologie, die erstmals in der HPLC-Trennsäule Chromolith zum Einsatz kam. Das Besondere daran: Anders als die üblichen, mit Mikropartikeln gepackten Säulen enthält sie ein Kieselgelstäbchen "aus einem Stück". Aufgrund der neuartigen bimodalen Porenstruktur (Makroporen und Mesoporen) ist eine erhebliche Reduktion der Analysenzeiten möglich geworden - bei gleichzeitig höherer Qualität der Analysenresultate.

Nach Einschätzung des Unternehmens sind die Potenziale der Chromatographie noch lange nicht ausgeschöpft. Besonders in den Life Sciences stellten sich immer wieder neue Herausforderungen - so sei beispielsweise die Proteomforschung ohne den Einsatz leistungsfähiger chromatographischer Trennmethoden nicht vorstellbar.

Quelle: Merck KGaA




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