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23.04.2004

Neue Benutzeroberfläche zur kostenfreien Datenbankrecherche


Die DIMDI SmartSearch, die neue Benutzeroberfläche zur Datenbankrecherche beim DIMDI, steht jetzt auch für die kostenfreie Recherche in 36 medizinischen Literatur- und Faktendatenbanken zur Verfügung. Die neue Suchfunktion löst mit optimierter Technik und im komfortablen Layout die bisherige grips-WebSearch ab. Für die Recherche in toxikologischen Faktendatenbanken wurde die DIMDI SmartSearch speziell angepasst.

Mit der DIMDI SmartSearch wurde eine völlig neue Generation der Suchoberfläche entwickelt, die die einfache und schnelle Recherche nach medizinischen Veröffentlichungen oder Fakten ermöglicht. Nach der Einführung der neuen Technik in 2003 für die kostenpflichtigen Literaturdatenbanken kommt diese jetzt auch für die toxikologischen Faktendatenbanken und den kostenfreien Bereich zum Einsatz.

Das kostenfreie Datenbankangebot mit aktuell 36 Datenbanken umfasst beim DIMDI neben der großen internationalen Literaturdatenbank MEDLINE und anderen Literaturdatenbanken auch Verlagsdatenbanken, Datenbanken mit Übersichtsarbeiten oder Bewertungen von medizinischen Technologien (Health Technology Assessment), medizinische Leitlinien und toxikologische Fakten sowie aktuelle Meldungen aus dem Gesundheitsressort, Bibliothekskataloge und die Virtuelle Videothek für die Medizin (VVFM).

Zur Recherche genügt die Eingabe eines Suchbegriffs in eine Eingabemaske und sofort werden die gefundenen Titel in der bereits vorgeschlagenen Auswahl von Datenbanken angezeigt. Bibliografische Angaben und Kurzzusammenfassungen, auch viele Volltexte können per Mausklick kostenlos online abgerufen werden. Über eine einfache Online-Bestellfunktion sind die Originalartikel bei angeschlossenen Bibliotheken (gegen Entgelt) bestellbar.

Mehrere Begriffe können in einer Suchanfrage beliebig kombiniert und auf bestimmte Jahrgänge, Sprachen oder auch spezielle Profile (z. B. Aids oder Krebs) eingeschränkt werden. Die Auswahl der Datenbanken lässt sich zur gleichzeitigen Recherche individuell zusammenstellen. Spezielle Funktionen entfernen mögliche Duplikate oder sortieren die Ergebnisse nach verschiedenen Kriterien. Für regelmäßige Recherchen können kostenlos Daueraufträge eingerichtet werden, die im gewählten Zeitintervall die neuesten Informationen zu einem Thema liefern.

Insgesamt stehen beim DIMDI rund 80 Datenbanken für die (zum Teil kostenpflichtige) Recherche zur Verfügung. In Kürze wird der Zugriff auf alle öffentlichen Datenbanken auch ohne Abschluss eines Nutzungsvertrags möglich sein: Dann können im Pay-per-View-Verfahren per Kreditkartenzahlung einzelne Dokumente und Volltexte abgerufen werden.

Quelle: DIMDI




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