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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

30.03.2004

Neues Gerät zur Überprüfung der Wasserqualität entwickelt


Das länderübergreifende AWACSS-Projekt zur Entwicklung eines vollautomatisierten computergestützten Geräts zur Gewässerüberwachung läuft am 31. Mai aus. Daher lädt der Projektleiter Professor Günter Gauglitz vom Tübinger Institut für Physikalische und Theoretische Chemie (IPTC) am Freitag, den 26. März um 10.30 Uhr alle Projektteilnehmer, Pressevertreter und Interessierte zu einem Abschlussmeeting in das IPTC, Auf der Morgenstelle 8, Gebäude B, Ebene 8, 72076 Tübingen ein.

Geplant sind eine Reihe von Vorträgen der Projektpartner und kurze Postersessions. Außerdem wird es eine Vorführung des neu entwickelten Gerätes geben, das mit vollem Namen "Automated Water Analyser Computer Supported System" heißt. Es besteht aus einem PAL-Autosampler, d.h. einem automatischen Probengeber, einem Biosensor, der die eigentliche Analyse durchführt, und einem PC zur Datenverarbeitung. Das hochsensitive Gerät ermöglicht es, auf kostengünstige Weise Wasser und andere wässrige Proben auf organische Schadstoffe zu analysieren. Das können zum Beispiel Pestizide, Antibiotika und Hormone sein, die mittels fluoreszenzmarkierter Antikörper und optimierter Immunoassays ausgemacht werden. Anwendung wird das Gerät in der kontinuierlichen und flächendeckenden Gewässerüberwachung finden.

An dem von der EU im Rahmen des "Fünften Netzwerk-Programms" der Europäischen Kommission geförderten Projekt haben Wissenschaftler aus Spanien, England, der Slowakei und Deutschland mitgewirkt. Die Tübinger Arbeitsgruppe um Professor Günter Gauglitz hat unter anderem die sogenannten "Assays" entwickelt und an der Systemintegration der einzelnen Instrumente gearbeitet.

Quelle: Universität Tübingen




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