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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

02.01.2004

Alle Teilkonzerne und Servicegesellschaften selbstständig


Die Umorganisation des Bayer-Konzerns in eine Holding-Struktur ist abgeschlossen: Mit der Eintragung der Ausgliederungen ins Handelsregister sind jetzt auch die Bayer MaterialScience AG (früher Arbeitsgebiet Bayer Polymers), die Bayer Business Services GmbH und die Bayer Industry Services GmbH & Co. OHG rechtlich selbstständig geworden. "Damit haben wir unser im Dezember 2002 gesetztes Ziel termingerecht erreicht", erklärt der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Wenning. "Die Holding-Struktur versetzt uns jetzt in die Lage, mit der notwendigen Flexibilität auf die veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren und die kürzlich beschlossene strategische Neuausrichtung unseres Portfolios, zu der auch die Abtrennung großer Teile unseres Industriegeschäfts in eine eigenständige, börsennotierte Gesellschaft gehört, umzusetzen."

Bayer MaterialScience AG mit einem geplanten Umsatz von etwa 7,4 Milliarden Euro (Basis: 2003) wird sich künftig vor allem auf Innovations-getriebene Produkte konzentrieren. Das bedeutet eine Fokussierung auf die Schlüsseltechnologien Polycarbonat und Polyurethane. Hier besetzt das Unternehmen führende Positionen auf dem Weltmarkt. Von der Bayer Chemicals AG kommen die beiden Gesellschaften H.C. Starck und Wolff Walsrode im Verlauf von 2004 als eigenständige Unternehmenseinheiten zu Bayer MaterialScience.

Die bisherigen Polymer-Bereiche Kautschuk und Kautschukchemikalien, die Kunststoff-Geschäfte Styrenics und teilkristalline Werkstoffe sowie die RheinChemie und die Faser-Aktivitäten sollen mit der Bayer Chemicals AG zusammengefasst und bis spätestens Anfang 2005 mit einem neuen Namen und als selbstständiges Unternehmen an die Börse gebracht werden.

"Bayer MaterialScience steht für hochwertige und innovative Werkstoffe, starke Marken und technologisch anspruchsvolle Verfahren", sagt Dr. Hagen Noerenberg, Vorstandsvorsitzender der Bayer-Tochtergesellschaft. "Unsere Kunden profitieren dabei von dem langjährigen Know-how und der Kompetenz unserer Mitarbeiter. Als eigenständige Aktiengesellschaft innerhalb der Bayer-Holding können wir profitabel wachsen und flexibel agieren - zum Wohle unserer Kunden und unserer Partner."

Die Bayer Business Services (BBS) ist das Dienstleistungszentrum für betriebswirtschaftliche, informationstechnische und wissenschaftliche Services innerhalb des Bayer-Konzerns. Hervorgegangen aus den ehemaligen zentralen Konzernbereichen wurde in kurzer Zeit ein marktorientiertes Unternehmen aufgebaut. Professor Dr. Gottfried Plumpe, Geschäftsführer von Bayer Business Services: "Die Stärken der BBS sind die Kompetenz und die Erfahrung der Mitarbeiter. So können wir unsere Leistungen und Lösungen optimal auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Abnehmer zuschneiden."

Die Bayer Industry Services (BIS) ist Besitzer und Betreiber des größten deutschen Chemieparks an den Bayer-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld. "Wir konzentrieren uns auf die Rolle des kundenorientierten Dienstleisters und sorgen für optimale Rahmenbedingungen - angefangen von der Ver- und Entsorgung, Energie und Analytik über Infrastruktur und Sicherheit bis zu Technischen Diensten", erläutert Dr. Jürgen Hinz, Geschäftsführer von Bayer Industry Services. "Damit sichern wir unseren rund 25 Chemiepark-Partnern sowie den Bayer-Teilkonzernen Wettbewerbsvorteile und fördern ihre Wertschöpfung." Zahlreiche Dienstleistungen werden auch außerhalb der Werkstore angeboten.

Quelle: Bayer AG




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