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11.03.2003

Neuer Online-Zugriff auf Forschungsdatenbank für Acrylamid in Lebensmitteln


Die Europäische Kommission hat eine neue Forschungsdatendank zur Acrylamidbelastung von Lebensmitteln ins Internet gestellt, um potenzielle Risiken für die Verbrauchergesundheit deutlich zu machen. Außerdem soll die Datenbank helfen festzustellen, wie sich die Acrylamid-Konzentrationen in Lebensmitteln senken lassen. Die Datenbank wurde in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit erarbeitet und stellt EU-Forschungsarbeiten zu mehreren Themen zusammen, die sich mit der Problematik der Acrylamidbelastung von Lebensmitteln beschäftigen.

David Byrne, Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, unterstrich die Bedeutung der Forschungsbemühungen: "Wir müssen die Problematik der Acrylamidbelastung von Lebensmitteln aufmerksam untersuchen, um die potenzielle Bedrohung der Verbrauchergesundheit und den möglichen Handlungsbedarf einschätzen zu können. Es ist wichtig, dass alle Wissenschaftler einen Überblick über die laufenden Forschungsarbeiten gewinnen. Die Datenbank wird zu einer solchen Übersicht beitragen."

Acrylamid ist ein chemischer Stoff, der in Lebensmitteln durch bestimmte Zubereitungsarten entsteht, wie sie schon seit vielen Jahren angewendet werden. Es ist keine einfache Aufgabe, herauszufinden, wie sich die Acrylamidkonzentrationen senken lassen. Insbesondere stärkehaltige Lebensmittel haben sich als betroffen erwiesen. Dazu gehören beispielsweise Kartoffel- und Getreideerzeugnisse, die tiefgefroren, oder bei hohen Temperaturen gebraten oder gebacken wurden. Welches Risiko für die Verbrauchergesundheit möglicherweise besteht, ist noch unklar.

Quelle: EU Kommission




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