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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

25.02.2003

Agilent baut 4.000 Stellen ab


Der US-Technologiekonzern will seinen Mitarbeiterstand um weitere 4.000 Stellen kürzen. Diese Maßnahmen sollen nach den Plänen der Konzernführung eine Kosteneinsparung von 125 Mio. Dollar im Quartal bringen. Agilent hat die Restrukturierungspläne mit den endgültigen Ergebnissen für das erste Quartal bekannt gegeben, das am 21. Januar endete. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2002/2003 hat Agilent einen Verlust von 369 Mio. Dollar hinnehmen müssen.

"Diese Maßnahmen werden extrem schmerzlich sein, aber wir haben keine Alternative", verteidigt Ned Barnholt die Schritte. "Agilent muss so schnell wie möglich wieder profitabel werden." Agilent beschäftigt zurzeit 35.000 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen bereits rund 13.000 Stellen abgebaut und damit seine Kosten um 1,25 Mrd. Dollar gesenkt. Agilent leidet seit 18 Monaten unter dem "zögerlichen" Investitionsverhalten seiner Kunden. Barnholt macht dafür die unsichere politische und wirtschaftliche Situation verantwortlich. Dabei seien alle Bereiche recht "soft" gewesen. Besonders schwach und unter den Erwartungen waren die Halbleiter-Sparte, die Test- und Mess-Sparte sowie der Bereich chemische Analysen.

Das Unternehmen erwartet sich nach eigenen Angaben eine leichte Entspannung bei der Auftragslage in den kommenden drei Monaten. Allerdings traut sich selbst Barnholt keine Prognosen für die Zukunft zu und will keinen übermäßigen Optimismus aufkommen lassen. "Wie auch immer, die Sichtverhältnisse sind schlecht und wir haben keinen Grund zur Annahme, dass sich das Geschäft innerhalb der nächsten Quartale grundlegend verbessert."

Quelle: pte.at


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