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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

10.04.2003

Marktposition in schwierigem Umfeld gestärkt


In einem weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld schloß die Agilent Technologies Deutschland GmbH mit ihren Standorten in Böblingen und Waldbronn bei Karlsruhe das Geschäftsjahr 2002, das am 31. Oktober 2002 zu Ende ging, mit Umsatzerlösen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro (im Vorjahr 1,7 Milliarden Euro) ab, was eine Reduzierung um 37 Prozent bedeutet. Bereinigt um den Verkauf der Medizintechnik an den Philips-Konzern zum 31. Juli 2001 reduzierte sich der Umsatz um 26,5 Prozent. Der weltweite Umsatz des Konzerns betrug 6 Milliarden Dollar im Vergleich zu 8,4 Milliarden Dollar im Vorjahr. Mit einer großen Anzahl an neuen Produkten, die Agilent im Jahr 2002 in den Markt eingeführt hat und die im Jahr 2003 zur Einführung anstehen, konnte das Unternehmen Marktanteile gewinnen und seine Marktposition stärken.

Durch die negative Marktentwicklung im Halbleiter- und Telekommunikationsmarkt verzeichneten die Test- und Messgerätebereiche im vergangenen Jahr starke Umsatzeinbußen, während der Bereich Life Sciences/Chemische Analysentechnik eine positive Umsatzentwicklung aufwies.

Forschung und Entwicklung

Agilents Investitionen für Forschung und Entwicklung bleiben hoch. Im Geschäftsjahr 2002 hat das Unternehmen weltweit 1,1 Milliarden Dollar für Forschung und Entwicklung ausgegeben, davon gingen rund 80 Millionen Dollar an die Agilent Zentrallabors, die zu den wichtigsten Industrielaboratorien gehören und für Agilent einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betragen durchschnittlich zwischen 10 und 13 Prozent vom Umsatz und sollen auch im laufenden Geschäftsjahr auf vergleichbarem Niveau gehalten werden.

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter verringerte sich von 2.600 im März 2002 um 9,5 Prozent auf aktuell 2.350 Mitarbeiter, was im Wesentlichen auf den Stellenabbau im Bereich Optische Messtechnik zurückzuführen ist. Die Zahl der Auszubildenden und BA-Studenten ist von 66 im Jahr 1999, dem Jahr des Splitts von Hewlett-Packard, auf gegenwärtig 105 gestiegen und beträgt damit 4,4 Prozent der Gesamtmitarbeiterzahl.

Aussichten

Im dritten Jahr seit der Gründung ist die Agilent Technologies Deutschland GmbH von einer anhaltenden Schwäche der Märkte betroffen, die eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr besonders im Hinblick auf die Halbleiter- und Telekommunikationsindustrie und damit den Bereich der Test- und Messgeräte erschwert. Reinhard Hamburger, Vorsitzender der Geschäftsführung: "Im Gegensatz zu dem Test- und Messgerätebereich hat unser Geschäftsbereich Life Sciences/Chemische Analysentechnik 2002 ein erfolgreiches Jahr abgeschlossen. Wir erwarten in diesen Märkten weiterhin ein konstantes Wachstum. Unsere neuen Produkte wurden gut angenommen und werden auch in diesem Jahr für eine positive Entwicklung sorgen."

Engagement

Auch in der gegenwärtig schwierigen Situation hält Agilent sein Engagement im Bereich Förderung des wissenschaftlich-technischen Nachwuchses aufrecht: Im Februar 2003 war Agilent zum dritten Mal Sponsor des Regionalwettbewerbs Mittlerer Neckar von Jugend forscht. Als Mitgliedsunternehmen der Initiative D21 wird sich Agilent am 8. Mai an dem vom Wissenschaftsministerium unterstützten Girls" Day im Unternehmen und bei einer Firmenpräsentation im Bundeskanzleramt in Berlin beteiligen. An Agilents weltweitem Experimentierprogramm Agilent After School für Kinder haben in Deutschland mittlerweile über 2900 Kinder an 14 Schulen vorwiegend im Böblinger und Karlsruher Raum teilgenommen. Im September wird das Unternehmen mit diesem Programm bei den Science Days im Europa Park Rust vertreten sein.

Quelle: Agilent Deutschland




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