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28.03.2002

Marktstudie: Der US-Markt für Biochemikalien für die Forschung


Der US-Markt für Biochemikalien für die Forschung soll sich bis 2007 mehr als verdoppeln. Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan rechnet mit einem Umsatzanstieg von 981 Millionen US-Dollar im Jahr 2001 auf über zwei Milliarden US-Dollar im Jahr 2007. Der Markt umfasst die Bereiche molekularbiologische Reagenzien, Substanzen für die DNA-Forschung, immunochemische Reagenzien und Zellkulturreagenzien.

Größter Wachstumsmotor ist die verbesserte Zugriffsmöglichkeit auf Gensequenzdaten, was neuen Techniken wie Genomik und Proteomik Vorschub leistet. Infolgedessen steigt die Nachfrage nach einer breiten Palette an Biochemikalien und damit nach den reaktiven Agenzien, die für spezielle Forschungszwecke benötigt werden. Dazu zählen unter anderem Enzyme, Untereinheiten von Monomerverbindungen und Antikörper.

Zunehmende Wettbewerbsverdichtung

Mit dem rasanten technischen Fortschritt der Biotech-Industrie befindet sich auch der Markt für biochemische Reagenzien ständig im Wandel. Läuft der Patentschutz aus, wird aus manchem Produkt ein Verbrauchsgut. Ältere Reagenzien wie zum Beispiel Restriktionsenzyme haben bereits ihren internationalen Patentschutz verloren, womit immer mehr Unternehmen auf diese Substanzen zugreifen können. Frost & Sullivan rechnet daher mit einer Wettbewerbsverdichtung und mit Preisverfall.

Patentschutz

"Die Wettbewerber müssen einen Weg finden, um den starken Einfluss patentrechtlicher Gegebenheiten zu mildern, wenn sie sich nicht der Dynamik eines Konsumartikelmarktes unterwerfen wollen," meint Branchenanalyst Brad Peters, Research Analyst bei Frost & Sullivan. "Dabei stellt sich die Frage, wie sich höhere Margen erzielen lassen, wenn eine Preiserhöhung dazu führt, dass einem die Kunden weglaufen." Eine Lösung könnte darin bestehen, bei der Entwicklung neuer Kombinationstechnologien auf Produkte zurückzugreifen, die nicht mehr unter Patentschutz stehen.

Eigenen Markennamen stärken

Grundsätzlich sei es jedoch unverzichtbar, den eigenen Markennamen zu stärken. "Sämtliche Marktführer in der Biochemie-Branche können auf einen gut etablierten und respektierten Namen verweisen," so Peters. "Wie einige dieser Unternehmen bereits erkannt haben, beruht das Erfolgsrezept in diesem Markt außerdem auf einem effizienten Verteilernetz, breiten Produktlinien und der Pflege von Lizenzbeziehungen und anderen Partnerschaften."

Titel der Studie: U.S. Research Biochemical Markets (Report A127)

Quelle: Frost & Sullivan




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