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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

27.03.2002

Objektive Klassifikation von Verunreinigungen durch schnelle Bildverarbeitung


Für den Einsatz in der Wareneingangskontrolle wurde am Fraunhofer-Institut für Informations- und Datenverarbeitung IITB in Karlsruhe ein Prüfautomat entwickelt, der Fremdkörper in weißem Pulver erkennt und bewertet.

Dazu wird eine Stichprobe des zu prüfenden Pulvers in einen zwischen 5 und 10 kg fassenden Vorratsbehälter geschüttet. Das Prüfsystem verteilt das Material über eine Rüttelrinne und lässt es als breiten Materialstrom vor einer schnellen, hochauflösenden Zeilenkamera herunterfallen. Eine spezielle Beleuchtung sorgt dafür, dass für die Zeilenkamera nur Verunreinigungen als dunklere Objekte sichtbar sind. Während des freien Falls werden die Fremdpartikel vermessen und ihre größte Ausdehnung festgestellt; dabei wird jeder Fremdpartikel einer von z. B. vier Größenklassen zugeteilt. Als Ergebnis der Prüfung steht die Anzahl von Fremdkörpern in jeder Größenklasse fest.

Das Prüfsystem ermöglicht einen Durchsatz von etwa 5 kg/h bei einer Auflösung von 50 Mikrometern für die Fremdpartikel. Die gleichbleibend zuverlässige Erkennungsleistung stellt ein reproduzierbares Qualitätsmerkmal zur Beurteilung der Reinheit einer Stichprobe dar. Der hohe Systemdurchsatz erlaubt die Auswertung größerer Stichproben, ohne dass dafür zusätzliches Personal notwendig wird.

Quelle: idw/Fraunhofer Vision




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