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26.03.2002

Analytik Jena erwirbt Beteiligung an französischem Analysetechnik-Unternehmen


Die Analytik Jena AG, Anbieter analytischer und biotechnologischer Systemlösungen, hat 51,0 Prozent der Perichrom SARL, Paris erworben. Das Unternehmen setzt damit seine Wachstumsstrategie zur Positionierung der Marke "Analytik Jena" mit dem Ziel, die Vertriebsposition in den wichtigsten westeuropäischen Märkten zu stärken, weiter konsequent um.

Die Firma Perichrom, ist seit 1993 auf dem französischen und nordafrikanischen Markt sowie im Nahen Osten mit einer eigenen Vertriebsstruktur tätig. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung kundenspezifischer Komplettlösungen sowie die Integration von Spezialanwendungen in den Bereichen Analysentechnik und Spurenanalytik insbesondere auf dem Gebiet der Gas-Chromatographie (GC). Neben dem Vertrieb und Support hat sich das Unternehmen auch auf die Entwicklung eigener Systeme auf dem Gebiet der Gaschromatographie konzentriert. So konnte in 2001 der "PERI 2100", ein Geräte für die Routine-Gaschromatographie, erfolgreich auf dem französischen Markt eingeführt werden. Geschäftsführer der Perichrom ist Herr Bekir A. Yurdakul, der mehr als 20 jährige Erfahrung im Vertrieb und Marketing auf dem Gebiet der Analysetechnik mitbringt.

Mit der Beteiligung an Perichrom hat Analytik Jena einen weiteren Schwerpunkt für den Vertrieb in Europa gesetzt. Nach dem Aufbau eigener Vertriebsstrukturen in Amerika, Asien und Osteuropa sowie nach der Gründung einer eigenen Tochtergesellschaft in Italien konzentriert sich Analytik Jena im laufenden Geschäftsjahr weiter verstärkt auf Westeuropa. Perichrom wird als Vertriebs- und Servicestützpunkt für die Analytik Jena aufgebaut und unter Verwendung der Marke "Analytik Jena" die gesamte Produktpalette analytischer und bioanalytischer Analysesysteme vertreiben. Speziell für die Vermarktung in Frankreich wird noch in 2002 jeweils ein Vertriebs- und ein Applikationsspezialist in das Team integriert werden. Es ist ebenfalls vorgesehen, die Produkte der französischen Gesellschaft mit in die Vertriebskanäle der Analytik Jena für den asiatischen, arabischen und osteuropäischen Raum einzusteuern. Da der Markt für Gaschromatographie durch wenige große Unternehmen beherrscht wird, konzentriert sich die Analytik Jena vertriebsseitig auf Regionen, wo insbesondere die Routine- und Umweltanalytik bedienerfreundliche und leistungsfähige Systeme verlangen.

"Diese Transaktion ist ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung der Unternehmensstrategie mit dem Ziel, eine weitreichende Präsenz der Analytik Jena auf den ausländischen Märkten zu ermöglichen und unsere Produkte erfolgreich auf den internationalen Märkten zu platzieren. Der europäische Markt ist mit ca. 30 Prozent des weltweiten Analysetechnikmarktes ein bedeutender Absatzmarkt für unsere Produkte. Mit unseren neuen Beteiligungen in Italien und Frankreich wird das Vertriebsnetz in Europa vor allem für die Kerngeschäftsfelder analytical und bioanalytical solutions mit den Produkten für Umwelt, Life Science und Bioanalytik wesentlich verstärkt," sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG.

Analytik Jena setzte im abgelaufenen Geschäftsjahr (per 30. September) von insgesamt 41,3 Millionen Euro rund 3,2 Millionen Euro in Europa (ohne Deutschland) um. Damit konnte der Exportanteil in dieser Region gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt werden. Mittelfristig soll die Exportquote des Unternehmens von derzeit 17 Prozent auf 35 bis 40 Prozent ansteigen.

Quelle: Analytik Jena AG




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