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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

05.02.2002

Neue Methode zur Körperfettbestimmung


In Bereichen wie der Ernährungswissenschaft, der Sportmedizin und Humanbiologie ist eine zuverlässige, genaue, gleichzeitig transportable und einfach-handhabbare Methode zur Erfassung der Körperzusammensetzung notwendig. Bislang existierende Methoden sind entweder unzureichend in ihrer Genauigkeit, teuer, nicht praktikabel oder an einen festen Ort gebunden.
Innerhalb eines von der EU geförderten Projektes steht u.a. die Entwicklung einer neue Methode zur Bestimmung der Zusammensetzung des gesamten Körpers und einzelner Teile wie Arme, Beine oder Rumpf.

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke ist mit fünf weiteren Partnern aus Frankreich, Griechenland, Italien und England an diesem Projekt beteiligt. Der Beitrag des DIfE liegt in der Prüfung der Genauigkeit der neuen Technik sowie einer Interventionsstudie an übergewichtigen Probanden. Diese sollen durch die Optimierung ihrer Ernährung und Steigerung ihrer sportlichen Aktivität unter fachlicher Anleitung ihr Körpergewicht und besonders ihren Körperfettanteil senken.
Auf welchem Prinzip beruht die neue Methode? Mit einem System von Magnetspulen und Sensoren auf der Grundlage einer bereits existierenden Methode - der TOBEC (Total Body Electrical Conductivity) wird das Körperwasser bestimmt. Gleichzeitig wird mit einem Ultraschallsystem der Körperfettanteil ermittelt. Durch die Kombination dieser beiden Techniken lässt sich die Aussagekraft erheblich verbessern. Für die Probanden stellt die Messung keine Belastung dar. Zusätzlich ist das Verfahren kostengünstig.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt darin, dass sich durch diese Methodenkombination gleichzeitig der Körperfett- und Körperwasseranteil sowohl im ganzen Körper als auch in einzelnen Körperteilen bestimmen lässt.

Quelle: idw/Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE)




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