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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

20.12.2002

Deutschland führend in der Hochtechnologieindustrie


Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften in Luxemburg, hat heute einen Bericht über die Ergebnisse der jüngsten EU-Arbeitskräfteerhebung veröffentlicht.

Zwischen 1996 und 2001 stieg in der EU die Zahl der Erwerbstätigen in den Hochtechnologie-Sektoren des verarbeitenden Gewerbes und in den wissensintensiven Dienstleistungen schneller als in anderen Wirtschaftszweigen. Im Jahr 2001 arbeiteten 7,6 Prozent aller EU-Erwerbstätigen in Wirtschaftszweigen des verarbeitenden Gewerbes mit hohem und mittlerem Technologieniveau und 32,9 Prozent in wissensintensiven Dienstleistungsbranchen.

Mit einem Erwerbstätigenanteil der Hochtechnologie-Sektoren von 11,2 Prozent war Deutschland auch 2001 der EU-Mitgliedstaat mit der höchsten Spezialisierung in diesem Bereich. Bei den wissensintensiven Dienstleistungen wurden besonders hohe Anteile in Schweden (45,7 Prozent), Dänemark (42,7 Prozent)und dem Vereinigten Königreich (40,3 Prozent) festgestellt.

Neun deutsche Regionen zählen zu den europäischen Top Ten, was die Erwerbstätigkeit in Sektoren des verarbeitenden Gewerbes mit hohem und mittlerem Technologieniveau betrifft. An erster Stelle steht Stuttgart mit 21,0 Prozent der Erwerbstätigen in diesem Sektor, gefolgt von Tübingen (18,1 Prozent), Braunschweig (17,8 Prozent), Karlsruhe (16,9 Prozent) und Franche-Comté in Frankreich (16,6 Prozent).

Quelle: EU Kommission




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