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Nachrichten und Pressemeldungen aus Labor und Analytik

16.09.2002

Zahlen und Fakten zur Chemiekonjunktur im 2. Quartal 2002


Nachdem die deutsche Chemiekonjunktur zum Jahresbeginn 2002 die Talsohle durchschritt, hat sich die Erholung im zweiten Quartal nur verhalten fortgesetzt. Die Produktion chemischer Erzeugnisse lag von April bis Juni rund 2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Trotz jüngster Preissteigerungen waren chemische Erzeugnisse im zweiten Quartal noch 1,7 Prozent günstiger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Umsatz der Branche verfehlte mit 34,1 Milliarden Euro vor allem aufgrund des schwachen Binnengeschäftes das Vorjahresniveau um 1,4 Prozent. Das Auslandsgeschäft hingegen zeigte sich zuletzt erholt. Trotz der Trendwende bleibt der Optimismus der Branche verhalten. Das Chemiegeschäft profitierte im bisherigen Jahresverlauf vor allem vom Lagerzyklus und den Konjunkturfantasien der Weiterverarbeiter. Erst wenn sich die Hoffnungen erfüllen und die Weltwirtschaft auf einen soliden Expansionspfad zurückfindet, wird sich die Nachfrage nach Chemieprodukten nachhaltig ausdehnen.

Quelle: Verband der Chemischen Industrie (VCI)




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