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GBF - Gesellschaft für Biotechnologische Forschung mbH


Im Rahmen unserer Artikelreihe wollen wir uns nach der Max-Planck-Gesellschaft (Heft 1/2005) und der Fraunhofer-Gesellschaft (Heft 2/2006) in dieser LABO-Ausgabe mit der Homepage einer weiteren Forschungseinrichtung beschäftigen, nämlich mit dem Internetauftritt der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung GBF.

Die GBF ist ein Zentrum für Infektionsforschung und gehört der Helmholtz-Gemeinschaft an, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Die Forschungsschwerpunkte liegen auf Erregern, die medizinisch relevant sind oder als Modell für die Erforschung von Infektionsmechanismen genutzt werden. Träger der GBF sind die Bundesrepublik Deutschland zu 10 Prozent und das Land Niedersachsen zu 90 Prozent. Insgesamt beschäftigt die GBF rund 600 Mitarbeiter und verfügt über einen Jahresetat von 47 Millionen Euro.

Die Homepage macht einen sehr aufgeräumten Eindruck. Es gibt mit "Die GBF", "Forschung", "Service & Technologietransfer" und "Presse & Öffentlichkeitsarbeit" gerade einmal vier Hauptrubriken, die jede für sich noch einmal in zahlreiche Unterrubriken gegliedert sind. Am rechten Bildrand werden in der Rubrik "Links" die umfangreichen Homepages einiger Partner und Projekte noch einmal gesondert hervorgehoben. Beim Anklicken öffnet sich jeweils ein neues Browserfenster. Besonders interessant für die Lehre und die Gewinnung von wissenschaftlichem Nachwuchs ist sicherlich das "Biotechnologische Schülerlabor Bio-S", das auch direkt über den Link ww.gbf.de/bio-s zugänglich ist. "Bio-S" bietet Interessenten als Vermittler zwischen Schule und Forschung die Möglichkeit, durch eigenes Experimentieren grundlegende biotechnologische Methoden kennen zu lernen, was in der Schule kaum durchführbar ist.

Am unteren Bildrand stehen eine ausgefeilte Volltextsuche und eine Sitemap zur schnelleren Orientierung im umfangreichen Internetangebot der GBF zur Verfügung. Außerdem kann man hier zur englischsprachigen Homepage wechseln.

Wenden wir uns nun wieder den vier Hauptrubriken zu. Unter "Die GBF" können sich Interessenten umfassend über die Arbeitsgebiete, aktuelle Projekte, die Organisation und natürlich auch über die GBF als Arbeitgeber informieren. Die Geschichte der GBF reicht bis ins Jahr 1968 zurück.

Unter dem Link "Forschung" bietet die GBF umfangreiche Informationen zum kompletten Forschungsprogramm und zu allen Drittmittelprojekten. Auch eine Publikationsliste mit Kontaktdaten zu den Autoren wird an dieser Stelle angeboten. Und wer sich im Detail über die einzelnen Forschungsbereiche von "Biodegradation" bis "Zellbiologie" informieren möchte, der ist beim Link "Forschergruppen" an der richtigen Stelle. Diese Informationen werden allerdings nur in englischer Sprache angeboten.

Abschließend wollen wir noch einen Blick in die Rubrik "Presse & Öffentlichkeitsarbeit" werfen. Neben aktuellen Pressemeldungen und Veranstaltungsterminen sowie vielfältigem Informationsmaterial zum kostenlosen Download verdient an dieser Stelle der Link "GBF-TV" noch eine besondere Erwähnung. Unter den Titeln "Herzkrank durch Karies" und "Live aus dem Lymphknoten" stehen hier für Nutzer mit schnellem Internet-Zugang zwei interessante und lehrreiche Filme mit einer Gesamtspielzeit von über zwölf Minuten zur Verfügung. Ausführlicheres Filmmaterial kann bei der Pressestelle der GBF angefordert werden.

Für die Mittagspause eignet sich hervorragend das GBF-Quiz (www.gbf.de/quiz). Hier muss man in zweieinhalb Minuten möglichst viele Fragen zu den verschiedenen Forschungsgebieten der GBF beantworten. Hier geht es um Fragen wie " Woher kommt Penicillin?" oder "Wie groß sind Viren?". Es stehen immer drei Antwortmöglichkeiten zur Verfügung. Bei falschen Antworten wird die richtige jeweils direkt angezeigt. Wie viele Punkte der Autor erreicht hat, wird an dieser Stellen vorsichtshalber verschwiegen...

Fazit:

Die Gesellschaft für Biotechnologische Forschung GBF präsentiert sich im Internet mit einem sehr umfangreichen und informativen Internetauftritt. Wie auch die anderen in dieser Artikelserie vorgestellten Homepages von Forschungseinrichtungen steht auch hier die schnörkellose und schnelle Bereitstellung von Information im Mittelpunkt.

Mit unterschiedlichen Browsern und Bildschirmauflösungen gibt es keinerlei Probleme. Zur schnellen Orientierung dient eine ausgefeilte Volltextsuche, die über alle Seiten zugänglich ist.

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