25.09.2018
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Kurze Einführung zum Thema Polymeranalytik


Als Polymeranalytik bezeichnet man die qualitative und quantitative Bestimmung einzelner funktioneller Einheiten (Monomere) und deren strukturelle Anordnung im Makromolekül. Dabei ist sowohl die Konfiguration als auch die Konformation der Molekülketten von Interesse.

Unterschieden wird dabei zwischen Kunststoffen, die in der Regel aus fossilen Rohstoffen hergestellt werden, und Biopolymeren aus nachwachsenden Rohstoffen oder Milchsäure.

Die Analyse der Polymere untergliedert sich in die

  • Bestimmung von Struktur und Größe z.B mittels Lichtstreuung, Diffusion, Viskosität, Sedimentation, oder Gelchromatographie (GPC, HPLC)
  • Analyse der chemischen Gruppen z.B. mit Hilfe von Titration, Spektroskopie (UV-VIS, IR, NMR), direkten chemischen Reaktionen, radioaktiver Markierung
  • Bestimmung der mechanischen, thermischen (Thermoanalytik), elektrischen und optischen Eigenschaften.