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   Kurze Einführung zum Thema Ionenchromatographie


IC = Ionenchromatographie (engl. Ion Chromatography)

Eine Art der HPLC, wobei als stationäre Phase ein Ionenaustauscher (meist auf Basis eines Polymermaterials) eingesetzt wird. Die maßgeblichen Wechselwirkungen sind Kationenaustausch (engl. Cation Exchange) oder Anionenaustausch (engl. Anion Exchange). Es können sowohl anorganische Kationen und Anionen als auch organische Ionen getrennt werden.

Als mobile Phase werden wässrige Puffer eingesetzt.

Der Hauptunterschied zur HPLC liegt in der Detektion. Anorganische Ionen haben keine mit den üblichen Detektoren erfassbare Gruppen. Ein Ionenleitfähigkeitsdetektor kann im Prinzip zwar zur Detektion von Ionen eingesetzt werden, aber er erfasst alle Ionen, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Detektorzelle aufhalten. D.h. auch die Ionen im Eluenten werden erfasst und die liegen nun mal im Überschuss vor. Die Folge ist eine geringe Empfindlichkeit aufgrund der sog. hohen Hintergrundleitfähigkeit des Eluenten. Da man die Ionen im Eluenten aber braucht, um die geladenen Analyten vom Ionenaustauscher zu eluieren (d.h. zu verdrängen), musste eine spezielle Lösung her. Die Firmen Dionex und Metrohm haben spezielle Systeme entwickelt, bei denen die Hintergrundleitfähigkeit quasi "neutralisiert" wird (z.B. Suppressionstechnik).

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