Unsere Seite auf

Labor Lexikon
Linksammlung durchsuchen

 

   Erklärung des Begriffs "Sensorik"

Sensorik bezeichnet die Anwendung von Sensoren zur Messung und Kontrolle von Veränderungen von umweltlichen, biologischen oder technischen Systemen.

Funktionsprinzip: Ein chemischer Sensor enthält zum einen ein stofferkennendes Element und zum anderen einen Transducer, der die Information über die Anwesenheit und Konzentration festgelegter chemischer Verbindungen in dem zu messenden Medium in ein elektrisches Signal umwandelt.

Stoffe, die mit chemischen Sensoren erkannt werden, sind Atome, Ionen oder Moleküle in Gasen, Flüssigkeiten oder Festkörpern. Häufig werden anstelle der Konzentrationen die Aktivitäten gemessen. Die zu messenden Stoffe werden dabei entweder selektiv (CO, NO2, CO2, CH4) oder summarisch (brennbare oder toxische Gase, organische Lösungsmittel) erfasst.

Wichtige Sensoren für die praktische Anwendung:

  • Amperometrische CO-Sensoren
  • Lambda-Sonde
  • Taguchi-SnO2-Sensoren
  • Pellistoren
  • Biochemische Sensoren
  • Schwingquarze
  • pH-ionensensitive Elektroden
  • Ionensensitive Feldeffekt-Transistoren(ISFET)
  • Clark-Elektroden

Physikalische Größen, die mit (bio-)chemischen Sensoren gemessen werden:

  • Flüssigkeitselektrolyte - Spannung, Ströme, Leitfähigkeit
  • Elektrische Leitfähigkeitssensoren - Leitfähigkeit
  • Festkörperelektrolytsensoren - Spannung, Ströme
  • Feldeffektsensoren - Potentiale
  • Optochemische Sensoren - Optische Konstanten als Funktion der Frequenz
  • Massen-sensitive Sensoren - Massen adsorbierter Teilchen
  • Kalorimetrische Sensoren - Adsorptions- oder Reaktionswärmen

Abonnieren:

Empfehlen: