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   Erklärung des Begriffs "NMR"

NMR (nuclear magnetic resonance) Kernspinresonanzspektroskopie registriert Änderungen des Kernspinzustandes. Auf die Probe, die sich in einem starken Magnetfeld befindet, werden Radiowellen (Wellenlänge 100 m…1 m, Wellenzahl 10−4…0,01 cm-1) eingestrahlt. Dadurch können Spins in den energetisch höherwertigen Energiezustand gehoben werden. Die dafür absorbierte Radiowelle hat eine charakteristische Frequenz, die dann messtechnisch erfasst wird.

Bei der Kernspinresonanzspektroskopie können nur Isotope mit einer ungeraden Nukleonen- oder Ordnungszahl erfasst werden.

In der Organischen Chemie und Biochemie spielt die Untersuchung von Wasserstoff- und Kohlenstoffkernen mittels 1H- und 13C-NMR-Spektroskopie eine wichtige Rolle. Die Analyse der gewonnenen Spektren erlaubt Rückschlüsse auf die Struktur von Molekülen und dynamischen Effekten wie Reaktionsmechanismen.

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