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   Erklärung des Begriffs "Kjeldahlsche Stickstoffbestimmung"

Eine von dem dänischen Chemiker Johan Kjeldahl 1883 entwickelte Methode zur quantitativen Bestimmung des Stickstoffgehaltes einer Probe. Sie findet besonders in der Umwelt- und Lebensmittelanalytik ihre Anwendung.

Die Stoffprobe wird im Kjeldahlkolben mit Hilfe von Schwefelsäure aufgeschlossen. Der Stickstoff wird nun zunächst in Ammoniumsulfat umgewandelt, mit einer starken Base wird Ammoniak herausgelöst, aufgefangen und titrimetrisch bestimmt. Anschließen kann man auf den Stickstoff- und damit auch auf den Proteingehalt der Probe rückrechnen.

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