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   Erklärung des Begriffs "Gaschromatographie"

GC = Gaschromatographie (engl. Gas Chromatography)

Chromatographische Trenntechnik: Feste oder flüssige stationäre Phase (Säule), gasförmige mobile Phase (Trägergas)

Trennprinzip: Unzersetzt verdampfbare Substanzen werden im Injektor verdampft und vom Trägergas über die Säule transportiert, wo sie unterschiedlich starke Wechselwirkungen mit der stationären Phase eingehen. Man erhält durch die zeitliche Verzögerung der Substanzen ein Chromatogramm mit getrennten Peaks. Die Wechselwirkungen sind entweder Adsorption (feste stationäre Phase) oder Verteilung (flüssige stationäre Phase.) Das Trägergas dient nur zum Transport. Elution durch Temperaturerhöhung, da die Wechselwirkungen (Adsorption, Verteilung) temperaturabhängig sind.

Stationäre Phase: Fest: anorganische Adsorbentien (z.B. Molsieb (engl. Molsieve), Kieselgel, Aluminiumoxid, Kohlenstoff) oder organische Polymere (basierend auf Polystyroldivinylbenzol) Flüssig: Polysiloxane oder Polyethylenglykole

Säule: Gepackte Säule: feste Partikel in Glas- oder Edelstahlröhre gepackt, flüssige stationäre Phase vorher auf ein festes Trägermaterial (Support) aufgebracht Kapillarsäule: feste Partikel oder flüssige Polymere als Film auf die Innenseite der Kapillare aufgebracht

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