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   Erklärung des Begriffs "Enzym"

Enzyme sind Proteine, die eine biochemische Reaktion katalysieren, d.h. sie setzen die Aktivierungsenergie herab und erleichtern und beschleunigen damit die Reaktion. Man nennt sie auch "Biokatalysatoren". Sie werden von allen lebenden Zellen und Mikroorganismen gebildet und wirken sowohl innerhalb wie außerhalb der Zellen.

Enzyme sind substrat- und wirkungsspezifisch und gehen unverändert aus der chemischen Reaktion hervor. Ihre Aktivität ist abhängig von:

  • der Temperatur: Erhöht sich die Temperatur um 10°C, so verdoppelt sich die Geschwindigkeit der Enzymreaktion, solange diese Temperatur nicht das Temperaturoptimum überschreitet (RGT-Regel, Reaktions-Geschwindigkeits-Temperatur Regel).
  • dem pH-Wert: Alle Enzyme haben bei einem bestimmten pH-Wert ihre optimale Wirksamkeit. Die nennt man "pH-Optimum".

Nahezu jede Reaktion in einem Organismus wird von Enzymen katalysiert. Beispiele hierfür sind die Transkription und die Translation, die Glycolyse und der Citrat-Zyklus, die Atmungskette und die Photosynthese. Sie spielen eine Rolle bei der Signaltransduktion und den Hormonen.

Der Bereich des Enzyms, an den Substrate binden und die katalytische Reaktion stattfindet, nennt man das aktive Zentrum des Enzyms.

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