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   Erklärung des Begriffs "Elektronenspin-Resonanzspektroskopie (ESR/EPR)"

Bei der ESR/EPR handelt es sich um eine empfindliche Analysemethode auf der Grundlage des magnetischen Zeemann-Effekts. Elektronen können, bedingt durch ihren Spin, in einem angelegten äußeren Magnetfeld zwei energetisch verschiedene Zustände einnehmen. Durch Einstrahlung von elektromagnetischen Wellen passender Frequenz erfolgt Resonanz-Absorption.

Bei der ESR werden Übergänge zwischen Niveaus gleicher Hauptquantenzahl beobachtet. Die Aufspaltung der Spinzustände der ungepaarten Elektronen ist abhängig von der Größe des magnetischen Feldes.

In der ESR-Spektroskopie können nur Substanzen mit einem oder mehreren ungepaarten Elektronen untersucht werden. Typische Beispiele hierfür sind Radikale, Halbleiter, chemische Reaktionen, Nachweis von Lebensmittelbestrahlung und Stickstoffmonoxid.

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