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   Erklärung des Begriffs "Atomspektroskopie"

Bei der Atomabsorptiosspektroskopie (AAS) erfolgt die Messung der Absorption bestimmter Wellenlängenbereiche beim Durchtritt von Licht durch gasförmige Proben mit freien Atomen.

Dazu werden Metallsalzlösungen in einer Flamme verdampft durch die Licht geschickt wird. Das Licht kann entweder alle Wellenlängen oder nur die zu bestimmenden Frequenzen enthalten. Die Atome in der Flamme absorbieren genau die Wellenlängen, auf denen sie selbst emittieren würden. Die entstehende Abschwächung des eingestrahlten Lichtsignals ist charakteristisch und kann ausgewertet werden. Die Lichtemission der Probe selbst wird aus dem Ergebnis herausgerechnet.

Anwendungsgebiete sind die qualitative und quantitative Bestimmung von vielen Elementen vor allem Metallen und Halbmetallen.

Die Atomemissionsspektrometrie (AES) basiert auf dem Vorgang der Anregung von Elektronen durch Zufuhr von Energie auf höhere Niveaus. Unter Strahlungsemission kehren diese wieder unter Abgabe von Energie (Lichtquanten) auf niedrigere Energieniveaus zurück. Da die beobachteten Energieübergänge nicht nur vom Grundzustand ausgehen, treten bei Emissionsspektren oftmals Banden auf. Aus den erhaltenen Spektren ist eine qualitative und quantitative Auswertung möglich. Anwendungsgebiete der AES sind vor allem Metalle der 1. und 2. Hauptgruppe.

Unter dem Überbegriff Atomspektroskopie werden verschiedene Methoden zusammengefasst:

  • Atomabsorptionsspektrometrie (AAS)
  • Atomemissionsspektrometrie mit Flammen (F-AES)
  • Optische ICP-Emissionsspektrometrie (ICP-OES)
  • ICP-Massenspektrometrie (ICP-MS)
  • Funkenspektrometrie
  • Röntgenfluoreszenzspektroskopie
  • Atomfluoreszenzspektroskopie (AFS)

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