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   Erklärung des Begriffs "Adsorptionschromatographie"

Die Adsorptionschromatographie ist ein Chromatographie-Verfahren, bei dem die stationäre Phase das Adsorbens ist.

Durch Wechseln von Adsorption und Desorption erreicht man eine chromatographische Trennung bis sich ein Gleichgewicht einstellt. Das Verfahren ist abhängig von der Konzentration der Stoffe in der mobilen Phase, von der Temperatur und vom Verhältnis Adsorbens zu adsorbierender Substanz.

Ein Beispiel für die Adsorptionschromatographie ist die Gas-Fest-Adsorptionschromatographie, GSC. Hier ist die stationäre Phase ein Feststoff, die mobile Phase ein Gas.

Man unterscheidet zwei Möglichkeiten der Substanztrennung:

  • die Normale Phase: die stationäre Phase ist polar gewählt, z.B. Kieselgel oder Aluminiumoxid, die mobile Phase ist eine unpolare Substanz, wie z.B. Kohlenwasserstoffe
  • die Reversed Phase oder Umkehrphase: hier wird die stationäre Phase mit einer unpolaren Substanz beladen, die mobile Phase ist polar. So können Stoffgemische getrennt werden, die sich in lipophilen Systemen besser lösen.

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