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Thema: Re: Medikamentenrückstände im Wasser

Autor(in): Ulrich Kohnle am 10. Dezember 2003 um 13:44:16

Antwort auf: Medikamentenrückstände im Wasser eingetragen von Harry Rother am 02. Dezember 2003 um 17:15:50

es gibt inzwischen genügend Arbeiten über Endokrine Stoffe, Hormone und ihre Metaboliten, Flammschutzhemmmittel, Weichmacher und andere Stoffe. Googeln hilft da sicher weiter.

Fakt ist aber tatsächlich: Auf einer konventionellen Kläranlage können diese Stoffe nicht vollständig entfernt werden, es bleiben immer noch meßbare Konzentrationen (meist im ng/L Bereich) im Ablauf der Anlage übrig. Ausgereifte Techniken existieren ebenfalls noch nicht. Eine Möglichkeit wäre, mit Aktivkohle zu arbeiten, oder eine UV-Bestrahlung durchzuführen. Beides ist aber mit hohen Kosten verbunden. Ob sich diese Verfahren aber in der Praxis bewähren ist mir nicht bekannt.

gruß



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