10.12.2018

06.12.2018

Bimos

Labor 4.0 - Mit BigData und dem Internet der Dinge zum Labor der Zukunft

Bimos



Die Digitalisierung macht auch vor den Laboren nicht Halt - gegenteilig eröffnet sie hier viele spannende Möglichkeiten. Die Laborarbeit 4.0 wird insgesamt viel automatisierter ablaufen, weniger physische Aktion der Mitarbeiter erfordern, dafür aber spezifisches Wissen über die Vernetzungen und die internetfähigen Geräte erfordern. Intelligente Geräte können bereits automatisierte Abläufe selbst durchführen oder Nachricht geben, wenn ein besonderer Fall eingetroffen ist. Große Datenmengen können problemlos gesammelt werden, doch für die Auswertung ist eine besondere Art der Vernetzung notwendig. Das Labor der Zukunft bietet viele besonders spannende Möglichkeiten für das schnellere, effizientere und sicherere Arbeiten - doch bis es tatsächlich umgesetzt werden kann, ist es noch ein weiter Weg.

Das Labor der Zukunft

Der Tisch hat kaum mehr Ähnlichkeit mit einem normalen Labortisch: Seine Oberfläche zeigt, dass er selbstständig Messungen vornehmen und Stoffe abwiegen kann. Es ist nicht mehr nötig, Experimente händisch durchzuführen - Roboter machen das viel präziser und haben mehr Kapazität. Während die Prozesse ablaufen, die sie in Gang gesetzt haben, werden die Daten laufend gespeichert und gesammelt. So kann bei überraschenden Wendungen oder Teilzielen das Experiment abgeändert oder in eine neue Richtung gelenkt werden - und je nach Programmierung übernehmen auch dies die Geräte. Planung, Durchführung, Überwachung, Speicherung, Analyse und Neuausrichtung müssen nicht mehr von menschlichen Mitarbeitern durchgeführt werden: Im Zuge der Digitalisierung kommt ihnen der organisatorische Part zu. Sie programmieren, beobachten, reagieren und haben mehr Zeit, sich der Suche nach wichtigen Querverbindungen in den Big Data zu widmen.

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