29.03.2018

Ingenieurbüro Haron Sekkai

Laborautomatisierung im Chemielabor

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Zu den Standardapplikationen im Chemielabor gehört sicherlich die Kombination aus Glasreaktor und Temperiergerät. In den beiden vorangegangenen Fachbeiträgen Eine Exothermie beherrschbar machen Teil I und Teil II wurde ausführlich auf die Komponenten Glasreaktoren und Temperiergeräte eingegangen. Hierbei wurden die unterschiedlichen Technologien gezeigt und erklärt. Ebenso wurden die Vor- und Nachteile erläutert. Zusätzliches Equipment wird oft nicht benötigt, da bei einigen Synthesereaktionen die zuvor abgewogenen Edukte via Tropftrichter oder Handventil zu dosiert werden können.

Müssen bei einer Synthesereaktion jedoch mehrere, unterschiedliche Kenngrößen wie beispielsweise Temperaturregelung, Dosierregelung, pH Regelung usw. betrachtet werden, führt kein Weg an einem Laborautomatisierungssystem vorbei. Hierbei wird durch ein Master-System das gesamte Handling übernommen.

Was muss ein Laborautomatisierungssystem können?

Die Hauptaufgabe besteht darin, eine Vielzahl von Komponenten ansteuern zu können, gilt es hier doch Waagen, Dosierpumpen, Rührer und Temperiergeräte unterschiedlichster Hersteller unter einen Hut zu bekommen. In der Regel erfolgt eine digitale Kommunikation des Masters (Laborautomatisierungssystem) mit den einzelnen Komponenten via RS232/485 oder Ethernet Schnittstelle.

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