09.02.2017

Dr. Stavros Kromidas

Trends in der HPLC: Stand der Technik - Ist-Situation und nahe Zukunft

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Es wird beobachtet, dass die Zahl der HPLC-Anwender, die keine Analytiker sind anwächst. Man rechnet damit, dass zukünftig in vielen Labors der Life Science das fachspezifische, analytische Know-how und die zur Verfügung stehende Zeit noch rarer werden. Im angelsächsischen Raum wird nun häufiger statt vom "HPLC-User", vom "HPLC-Operator" gesprochen. Dies beschreibt wertfrei die Situation und auch die Bezeichnung ist keinesfalls negativ besetzt: Ein erfolgreiches Betreiben der HPLC-Anlage bedeutet eine souveräne und sichere Erzeugung von Zahlen. Die Hersteller haben darauf reagiert, diese Entwickung wird immer stärker beim Gerätedesign und Datenmanagement berücksichtigt, einige Beispiele dazu:

Es existiert bereits eine Reihe robuster Geräte für ein problemloses Arbeiten bei ca. 650 bar mit einem Diodenarraydetektor (DAD) oder einem einfachen, genügend empfindlichen Massenspektrometer (MS) als Detektor. Einfache, günstige und robuste MS-Geräte sind vielerorts dabei, den UV-Detektor als "universellen" Detektor abzulösen. Zukünftig dürfte häufiger auch die serielle Kopplung DAD-MS anzutreffen sein.

Praktisch keine Intervention des Anwenders zwischen "Autosampler bestücken" und "Ergebnis überprüfen" - was in der "Maschine" passiert gerät zunehmend aus dem Blickfeld des Anwenders.

Mit dem Ziel einer Minimierung von Fehlern in der Routine kann die Software von heute nach Aufrufen einer Methode neben der Steuerung der Anlage, Trends ermitteln, sowie automatisch Ergebnisse, Statistiken und die Einhaltung von Kriterien prüfen; die Ergebnisse außerhalb der vorgegebenen Toleranzen werden angezeigt, dies beinhaltet auch den automatischen Vergleich von aufgenommenen Spektren mit Spektren aus Datenbibliotheken. Das sind nur wenige Merkmale einer modernen Software, auf Herstellerseiten findet sich Näheres, siehe auch weiter unten.

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