30.11.2017

Deutsche Metrohm GmbH & Co. KG

Messung vor Ort: Schwermetalle

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Schwermetalle wie Arsen und Quecksilber gelangen in vielen Regionen der Erde durch natürlichen Eintrag oder durch menschliche Aktivitäten ins Grundwasser. Die Grenzwerte, insbesondere für Arsen in Trinkwasser, werden vielerorts überschritten, häufig um ein Vielfaches. Das verlangt nach einer rigorosen Überwachung der Wasserqualität. Dieser Artikel befasst sich mit den Ursachen der Schwermetallverschmutzung in der Umwelt und der Analytik im Feld - direkt am Ort der Probennahme.

Schwermetalle in Trinkwasser - ein globales Problem

Die Verschmutzung von Trinkwasser mit Schwermetallen ist ein globales Problem. Das stark mit Arsen belastete Brunnenwasser in Bangladesch ist ein besonders prominenter Fall, allerdings ist es bei weitem nicht der einzige: Einer Schätzung der WHO zufolge sollen weltweit über 200 Millionen Menschen Trinkwasser ausgesetzt sein, das über 10 μg/L Arsen enthält und damit den Richtwert der WHO überschreitet. Zum Beispiel sind grosse Regionen der USA als Resultat geologischer Bedingungen von erhöhten Arsenkonzentrationen betroffen, darunter Staaten im Südwesten wie Nevada, aber auch Neuengland und der obere mittlere Westen. Auch in der Schweiz werden in vereinzelten Orten Trinkwasserquellen genutzt, deren Arsengehalt über dem Richtwert der WHO liegt.

Die Folgen einer chronischen Arsenvergiftung sind genauso gravierend wie vielfältig. Hautläsionen und Hautkrebs sowie weitere Krebsarten, Störungen des Nervensystems, Herzinfarkte und Lungentuberkulose sind nur einige Beispiele.

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