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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

20.04.2017

Swiss Quality Testing Services

Wohin migrieren Lebensmittelverpackungen?

Dr. Thomas Gude Kontakt, Swiss Quality Testing Services



Die Themen Lebensmittelverpackungen und Migrationen kommen im Moment nicht wirklich zur Ruhe. Immer wieder werden neue Substanzen ans Tageslicht gebracht, die von der Verpackung in das Lebensmittel übergehen können; aktuell ist die Diskussion um Mineralölbestandteile (MOSH - mineral oil saturated hydrocarbons und MOAH - mineral oil aroma-tic hydrocarbons) in aller Munde.

Löst man einmal den Blick von der Tagesaktualität, stellt sich schon die Frage nach der Zukunft von Lebensmittelverpackungen. Die Rechtsauslegung, wenn man einmal von Kunststoffen absieht, ist nicht sehr detailliert. Schaut man einmal auf den Rohstoff Papier, wird heute vielfach bescheinigt, dass das Papier nach deutschen BfR-Empfehlungen hergestellt wurde. Es ist aber in der Regel nichts darüber zu lesen, geschweige denn kommentiert, was an Papierinhaltstoffen in das Lebensmittel migrieren kann. Dieses Problem lässt sich ebenfalls auf andere Materialien, wie Kleber, Coatings etc. übertragen. Streng genommen müsste hier gezeigt werden, dass potentiell migrierende Substanzen nicht die menschliche Gesundheit gefährden - ist das überhaupt mit vertretbarem Aufwand möglich?

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