08.12.2016

Technische Universität München

Welche stationären Phasen kann man in der HILIC nutzen?

Prof. Thomas Letzel Kontakt, Technische Universität München

Dr. Giorgia Greco Kontakt, Thermo Fischer Scientific



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Eine allgemeine und sinnvolle Einteilung der stationären Phasen in der HILIC (Hydrophilic Interaction Chromatography) basiert auf der Art der funktionellen Gruppen an der Partikeloberfläche und deren Ladungszustand. Genau genommen kann man sie aber auch in ungebundene und gebundene Silicapartikel einordnen sowie Letztere zusätzlich in neutrale, geladene und zwitterionisch geladene Phasen.

Die Anzahl der auf dem Markt befindlichen stationären HILIC Phasen nimmt noch stetig zu, so dass die Auswahl der richtigen Säule für den jeweiligen Analyten nicht immer einfach ist.

Eine generelle Beschreibung der HILIC Phasen besagt jedoch, dass typische HILIC-Phasen mit ihrem 'hydrophilen Charakter Wasser auf der Oberfläche anreichern können'. Allerdings sind hierfür nicht alle Phasen gleich gut geeignet. Zu allererst beeinflusst die unterschiedliche Hydrophilie der Materialien die Dicke der Wasserschicht in die die Analyten aus der mobilen Phase übergehen können (Partition(Verteilungs)-Mechanismus). Das hat selbstverständlich einen direkten Einfluss auf die Retention dieser Analyten.

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