24.11.2016

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Quality by Design in der HPLC - Robustheitsprüfung einer HPLC-Trennung

Dr. Hans-Werner Bilke Kontakt, LC-Pharm-HPLC-Expert Service



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Eine Prüfung auf Robustheit einer HPLC-Methode wird in der Praxis überwiegend nach der OFAT-Methode (one-factor-at-a-time) ausgeführt. Bei diesem 1-dimensionalen Modell verändert der Anwender im Labor auf Grundlage seiner Erfahrungen möglichst wichtige Methodenparameter einer HPLC-Trennung - in der statistischen Versuchsplanung als Faktoren oder Faktoren bezeichnet - einzeln und nacheinander, wobei alle anderen Methodenparameter konstant gehalten werden. Diese Vorgehensweise ist sowohl zeit- als auch kostenintensiv und kann zu falschen Aussagen hinsichtlich der Robustheit führen, wenn sich Faktoren gegenseitig beeinflussen. Für eine Validierungsaussage ist es aber wichtig zu wissen, welche Änderungen der experimentellen Parameter der HPLC-Trennung erlaubt werden können. Eine wesentlich aussagekräftigere Arbeitsweise ist die mehrdimensionale Robustheitsprüfung.

Die Basis dafür ist, ein umfassendes Verständnis des flüssigchromatographischen Trennpozesses und ein definierter Designspace. Nur wenn man vorhersagen kann, wie sich der chromatographische Trennprozess verhalten wird, kann man für sich beanspruchen, den Vorgang wirklich zu verstehen.In dem "HPLC-Designspace" sind die Faktoren der HPLC-Trennung zu einem definierten Risikoniveau für alle vorgegebenen Spezifikationen erfüllt.

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