17.11.2016

Deutsche Metrohm GmbH & Co. KG

Glyphosat und AMPA in Trinkwasser - Bestimmung durch Ionenchromatographie mit gepulster amperometrischer Detektion

Deutsche Metrohm GmbH & Co. KG



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Seit die Internationale Agentur für Krebsforschung IARC im März 2015 einen Bericht veröffentlichte, in dem sie Glyphosat als "wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen" einstuft, wird dessen Verwendung heiß diskutiert. In einigen Ländern, unter anderem den USA, gelten schon jetzt Grenzwerte für den Unkrautvernichter.

Krebserzeugend oder nicht?

Das Breitbandherbizid Glyphosat wird weltweit in der Landwirtschaft genutzt. Neben dem Ackerbau kommt das Mittel auch zur Unkrautvernichtung in privaten Gärten zum Einsatz, sowie auf öffentlichen und privaten Flächen, die von "Verkrautung " frei bleiben sollen, Bahngleisen etwa. Glyphosat wird seit den 1970er Jahren in Pflanzenschutzmitteln verwendet und galt in typischen Expositionsmengen bislang als unbedenklich. Doch nachdem die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), die spezialisierte Krebsforschungsagentur der WHO, Glyphosat in einer Veröffentlichung vom März 2015 als "wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen " (Gruppe 2A) einstufte, geriet das Mittel immer wieder in die Schlagzeilen1. Experten stritten danach darüber, ob Glyphosat nach Ablauf seiner EU-Marktzulassung am 30. Juni 2016 erneut zugelassen werden sollte. Denn anders als die IARC urteilte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erst kürzlich, es sei unwahrscheinlich, dass Glyphosat krebserzeugend oder genotoxisch wirke2. Die Zulassung wurde zunächst um 18 Monate verlängert - Ende 2017 wird sich erneut die Frage stellen, ob Glyphosat in der EU in Gebrauch bleibt.

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