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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

06.10.2016

Restek GmbH Probenvorbereitung in der GC - die Fallstricke

Dr. Ute Beyer Kontakt, Restek GmbH


Die Probenvorbereitung richtet sich in erster Linie nach den Analyten und der Matrix, dann erst nach der anschließenden Messmethode. So können grundsätzlich viele verschiedene Methoden als Probenvorbereitung für die Gaschromatografie zum Einsatz kommen. Deren gemeinsames Ziel ist es aber, die Analyte in einem flüssigen Extrakt (z. B. durch Flüssig- oder Festphasenextraktion) oder einem Gas (z. B. durch die Headspace-Technik oder Thermodesorption) dem Gaschromatografen zur Bestimmung zuzuführen. Idealerweise liegen die Analyte am Ende der Probenvorbereitung aufkonzentriert und von der Matrix abgetrennt vor, doch das ist leider oft nur Wunschdenken.

Wahl des Lösemittels bei der Flüssiginjektion

Bei Probenvorbereitungstechniken, die am Ende einen flüssigen Extrakt liefern, könnte es zu diesem Problem kommen: Sie sind nicht sicher, ob das Lösemittel, in dem die Analyte nach der Probenvorbereitung vorliegen, zur GC-Methode mit Injektion in den heißen Injektor passt.

Das Lösemittel muss in erster Linie für die Probenvorbereitung geeignet sein, d.h. den Analyten optimal lösen bzw. extrahieren können und im Idealfall die Matrix zumindest zum Teil nicht mit erfassen. (Deshalb sollte die Lösemittelstärke auch nur so stark wie nötig gewählt werden, nicht so stark wie möglich, sonst wird zu viel Matrix mit extrahiert.)

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