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Fachartikel aus Labor, Analytik und Qualitätskontrolle

14.08.2014

Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Ruhr-Universität Bochum Zellbiologische Untersuchungen als Instrument zur Beurteilung von Kombinationswirkungen polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffen

Prof. Thomas Brüning Kontakt, Dr. Sabine Plöttner Kontakt, Dr. Heiko U. Käfferlein Kontakt, Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Ruhr-Universität Bochum


Die regulatorische Toxikologie evaluiert und bewertet die Risiken von in der Regel einzelnen Gefahrstoffen für den Menschen und schlägt Maßnahmen zur Expositionsminderung vor. Dementsprechend beziehen sich nahezu alle Arbeitsplatzgrenzwerte auf Einzelsubstanzen.

Die Realität am Arbeitsplatz ist jedoch deutlich komplexer. Häufig liegen Mischexpositionen vor, deren Wirkung in der Gesamtheit der Exposition nur sehr schwer beurteilt werden kann. Es können dabei Effekt-Verstärkung aber auch - seltener - Effekt-Verminderung beobachtet werden. Dies betrifft auch Expositionen gegenüber polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), komplexen Gemischen aus kanzerogenen und nicht-kanzerogenen Verbindungen. Für die standardisierte und qualitätsgesicherte Bewertung von Mischexpositionen gibt es nur wenige praktische Lösungsansätze, unter anderem Untersuchungen an Zellkulturen.

Die Ergebnisse erlauben einen ersten Einblick in die komplexen Dosis-Wirkungsbeziehungen von Mischexpositionen. Am Beispiel der PAK wird aufgezeigt, welchen Beitrag Zellkultursysteme hier konkret leisten können.

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